Archiv

+++ Montag 25.02.2019, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstraße 47, Stuttgart

Kassettentaeter: Pforzheim, Tuebingen & Reutlingen, Nordschwarzwald

"Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre bekam die Kassette als Vertriebsmöglichkeit für Musik eine zunehmend größere Bedeutung. Wurde bereits vorher Musik auf ihr mitgeschnitten (z.B. aus dem Radio), so begannen kleine Labels sie als günstigen Tonträger für sich zu entdecken. Die Massenproduktion von Leerkassetten ermöglichte die günstige Herstellung eigener Tonträger und das weitaus billiger als bei Vinyl Schallplatten. Auch Kleinstauflagen unter 100 Stück waren mit diesem D.I.Y. Medium möglich." (indiepedia.de)

 

Die Tape Produzenten aus dem Dreieck Pforzheim - Tübingen/Reutlingen - Nordschwarzwald vernetzten sich Anfang der 1980er per Post, Liveauftritte, Fanzines und persönlichen Besuchen, es entwickelten sich Labels (Infam, Extremmist, bu/bu). Der Sound der unvergesslichen ländlichen Kassettentäter war experimentell, elektronisch, avantgardistisch, minimalistisch, Punk, New Wave und konnte auch sehr lustig sein.

 

Simon Steiner ("Wie der Punk nach Stuttgart kam") und Barny Schmidt (Incognito Records) wissen viel, zeigen Hörbeispiele & Artefakte und erzählen von früher. 

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+++ Montag 18.02.2019, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstraße 47, Stuttgart

Tauben: Ratten der Luefte, Friedenssymbole, Sinnbilder des Heiligen Geists

Steter Tropfen höhlt den Stein. Wiederholt wurde uns vom Publikum vorgeschlagen, uns mit dem Thema "Tauben in der Stadt" zu beschäftigen. Nachdem dann auch noch die Rampe einen Audiowalk (Produktion BolleLindenborn) in Kooperation mit Stadtlücken e.V. und St. Maria organisiert (https://theaterrampe.de/stuecke/tauben/), ist es soweit: Wir beschäftigen uns u.a. mit den Frage "Wie leben diese Tiere, was macht sie so faszinierend für die einen und so abstoßend für die anderen?". Lotte Lindenborn & Jonas Bolle sind zu Gast und geben Auskunft.

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+++ Montag 11.02.2019, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstraße 47, Stuttgart

"Gegessen wird immer", Food Trends der 2010er Jahre

Quinoa, Smoothies, Vegetarische Fleisch- und Milchersatzprodukte, frische Pasta, Bulgur, Avocados, Luxusfleisch – wir besprechen, welche sprichwörtliche und tatsächliche Sau in den 2010er Jahren durch unser Dorf getrieben und verspeist wurde. Das Montage Kochstudio lädt Köch- und Mitesser*innen zum Gedankenaustausch ein.

 

"Mein liebster Trend ist der aktuelle Boom nach schwarzem Essen und Getränken. Die ganzen Einhörner und Regenbögen waren witzig, aber gegen eine schwarze Gothic Latte kommt einfach nichts an. Es gibt verschiedene Lokale, die das It-Getränk anbieten. Besonders schön finde ich es im Farm Girl Cafe in Notting Hill. Hier bekommst du aber nicht nur das mit Aktivkohle gefärbte Heißgetränk, sondern auch den Hibiscus Matcha (in tollem rot/pink) oder den Butterfly Matcha (in tollem blau)." (London Food Trends)


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+++ Montag 04.02.2019, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstraße 47, Stuttgart

"Live At The Apollo", ein New Yorker Club schreibt Geschichte(n)

Micha Piltz informiert uns über den vielleicht wichtigsten afroamerikanischen Club der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

"(...) hinter dem roten Leuchtschriftzug versteckt sich eine der berühmtesten Bühnen Amerikas. Im Januar 1934 öffnete das Apollo Theater hier in Harlem seine Türen und entwickelte sich schnell zur Bastion afroamerikanischer Kultur. Wer jemand war, kam ins Apollo. Die größten schwarzen Künstler des 20. Jahrhunderts traten in dem Theater in der 125th Street auf, Billie Holiday genauso wie Charlie Parker oder Prince, die vielen Namen mit Plaketten verewigt auf dem Bürgersteig.

Und wer jemand werden wollte, kam erst recht, denn das Aushängeschild des Apollo war von Anfang an die "Amateur Night". Die Nacht, bei der bis heute Stars geboren werden. James Brown hat sie gewonnen, die Jackson 5 und auch eine junge Ella Fitzgerald. Der Legende nach wollte die damals erst 17-Jährige eigentlich eine Tanznummer aufführen, aber die steppenden Schwestern vor ihr waren so gut, dass sie der Mut dazu verließ. "Mach irgendwas!", rief ihr der Stage Manager zu. Also stimmte sie eine Jazznummer an. Nach den ersten Zeilen stand jemand im Publikum auf und brüllte: "Hey, das kleine Mädchen da kann singen!"

(Kalle Harberg, Die Zeit)

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