Archiv
+++ Montag 15.06.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart
Kleine Geschichte der Popularmusik der USA, Teil 1
1776-1920: "There`s no place like home"
Parlour Songs, Minstrelsy und die Anfänge des Blues
In den 250 Jahren seit der Gründung der Vereinigte Staaten von Amerika hat die US-amerikanische Popularmusik die Welt erobert. Doch wie begann diese Entwicklung? In einem Vortrag mit Hörbeispielen spannt Andreas Vogel einen Bogen von den musikalischen Wurzeln der Gründerzeit der USA über die Umbrüche rund um den Bürgerkrieg bis zu den stilprägenden Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts. Wie und wo finden sich diese Einflüsse in der Popmusik des 20. und 21. Jahrhunderts?
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum anläßlich des 250jährigen Jubiläums der Unabhängigkeitserklärung
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+++ Freitag 12.06.2026, 20:00 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart
Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Höhenparks Killesberg
Aktuelle jüdische Perspektiven
https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel-aktuelle-juedische-perspektiven-geschichte-des-hoehenpark/
Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg
Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.
Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.
Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe
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+++ Donnerstag 11.06.2026, 20:00 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart
Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Höhenparks Killesberg
Aktuelle jüdische Perspektiven
https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/duplikat-von-schlamassel-aktuelle-juedische-perspektiven-geschichte-de/
Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg
Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.
Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.
Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe
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+++ Montag 08.06.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart
Radikale Arbeitszeitverkürzung gegen Rechts
Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann
«Wir sollen „mehr Bock“ haben auf „Arbeit, Leistung, Wachstum und Wettbewerb“, um „unseren Wohlstand zu sichern“. Doch was für ein „Wohlstand“ soll das sein? Schuften ohne Ende? Für noch mehr Autos? Noch mehr Plastik im Meer? Noch mehr CO2? Noch höhere Finanzgebirge? Ständiger Stress, kaum Zeit für’s Leben? Sich dann auch noch anhören müssen, wir würden „zu viel krankmachen“? Und am Ende Minirente mit 75? Wer hat darauf schon Bock?
„Wirtschaftswachstum“ ist der moderne Gott, dem wir alle dienen müssen. Wir arbeiten für eine Megamaschine, die unendlich Geld anhäuft und Mensch und Natur ihrem Diktat unterwirft. Die Klimakrise ist ihr ebenso geschuldet wie die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm, Vernachlässigung von Gesundheit, Bildung und Sozialem, unbezahlbare Wohnungen und Renten. Computer und Roboter könnten uns viel Arbeit abnehmen. Aber wir sollen immer mehr arbeiten, weil die Megamaschine Konkurrenz statt Kooperation von uns verlangt. Niemand vertritt dieses Prinzip brutaler als Autoritäre und Faschisten. Die Rechtsentwicklung fällt nicht vom Himmel, sie erwächst aus der Ellenbogenlogik „unserer Wirtschaft“.
Der Kampf gegen Rechts kann erfolgreich sein, wenn er sich mit dem Wunsch von immer mehr Menschen nach wesentlich mehr Zeit für ein erfülltes und sinnvolles Leben verbündet. Kämpfe um radikale Arbeitszeitverkürzung und gesellschaftliche Selbstorganisation sind der Schlüssel für humanes und naturverträgliches Wirtschaften. Gewerkschaften können eine zentrale Rolle dabei spielen, wenn sie ihr großes Potential als Massenorganisationen der Fachkräfte für den stofflichen Umbau erkennen und mobilisieren.» sagt der Autor und Vortragsredner
Lothar Galow-Bergemann, er ist Teil der Gruppe
"Emanzipation & Frieden". Als Gast der letzten Cosmic Radio Show im Theater Rampe zum Thema Antifaschismus schlug er als eines von mehreren Mitteln im Kampf gegen Rechts den Einsatz für eine radikale Arbeitszeitverkürzung vor. Die Montagegruppe will mehr darüber wissen und lädt das Publikum zu Vortrag und Diskussion ein.
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+++ Montag 01.06.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart
Endlich deutsch: Oron
Montagebesucher Oron hat seit kurzem einen deutschen Paß mit einem goldenen Adler drauf. Wie wurde er nach zehn Jahren in Schland zum Staatsbürger? Wie gut kennt er deutsche Eigenheiten und Absonderlichkeiten? Was ist sein Blick auf dieses seltsame Land zwischen Selbstmitleid und Größenwahn?
Deutsche Dichter zum Thema: «Es ist allerhand hier zu sein / So ein schönes Land – ganz allgemein / Die wahre Tücke steckt im Detail / Wir verlieren uns schnell im Einerlei / Wir sind nicht verdammt hier zu sein / Dies ist unser Land, deins und meins / Es ist ein vielschichtiges Revier /Wir mögen es wie andere ihr`s» (Herbert Grönemeyer)«
«Wo alle Menschen ihr Ich verlieren / Da kann eigentlich nur noch eins passieren... / Deutschland muß sterben, damit wir leben können / Deutschland muß sterben, damit wir leben können» (Slime)
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