Archiv

+++ Montag 02.03.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Ü-Ei: t.b.a.

Aliki & Micha halten für das Montagepublikum einen unvergeßlichen Abend bereit.

Wegen Krankheit muß die ursprünglich geplante Veranstaltung "Unsung Reggae Heroes" mit dem Reggae Experten und Musikindustrie Insider Uli Nefzer leider entfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

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+++ Montag 23.02.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Filmvorführung "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" (D, 1971, 67 min., FSK 16)

Inhaltsangabe: Daniel, ein junger Mann aus der Provinz, kommt nach Berlin und trifft dort zufällig Clemens. Beide erleben die große Liebe. Sie ziehen zusammen und versuchen, die bürgerliche Ehe zu kopieren. Doch nach vier Monaten endet das große Glück. Daniel hat inzwischen einen älteren, reichen Mann kennengelernt und zieht zu ihm in dessen Villa. Als dieser ihn betrügt, löst sich Daniel von der Beziehung und taucht in die Schwulenszene der Großstadt ein
 
"Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt"  kritisierte nicht fremde Unterdrücker, sondern das eigene Lager. Die These: Die Situation, in der der Homosexuelle lebt, ist (auch) hausgemacht – Verwirrung, Empörung, Bestürzung im Schwulenlager war die Folge, aber auch Bewegung, Aktion, coming out und Solidarität. 
Der Film wurde als Stummfilm gedreht, nachträglich wurde die Tonspur mit Dialogen und sozialkritischen und provokanten Kommentaren unterlegt, um einen vorzeitigen Abbruch der Dreharbeiten durch Produktionsverantwortliche zu vermeiden. Die dabei entstandene Asynchronität wurde bewusst als Stilmittel eingesetzt. Der Film zeigte zum ersten Mal im deutschen Fernsehen einen Kuss zwischen zwei Männern. 
 
Die Ausstrahlung des Films 1972 wurde zum Skandal, der WDR, der den Film in Auftrag gegeben hatte, war der einzige Sender, der den Film sendete. Die vorgesehene parallele Aufführung beim ARD wurde kurzfristig abgesagt. Erst im darauffolgenden Jahr zeigte die ARD den umstrittenen Film. Bayern schaltete sich vorübergehend aus dem Gemeinschaftsprogramm aus, was erneut zu einem Medienskandal führte.
 
Rosa von Praunheim war Filmemacher, Aktivist und Ikone der Schwulenbewegung: Am 17. Dezember 2025 ist Rosa von Praunheim im Alter von 83 Jahren gestorben. Er war ein kompromissloser Streiter für die Sichtbarkeit schwuler Lebensrealität und Emanzipation.  Der Film- und Theaterregisseur drehte in mehr als 50 Jahren über 150 Kurz- und Langfilme, bei denen queere Sujets im Mittelpunkt standen. Mit seinem Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" wurde er 1971 zu einer der ersten öffentlichen Figuren der beginnenden politischen Lesben- und Schwulenbewegung in der Bundesrepublik.
 
Eine Veranstaltung der Montagegruppe in Kooperation mit dem CSD Stuttgart
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+++ Montag 16.02.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

3X20 Listening Session – Radiosendung vor Publikum

Die Montagegruppe stellt drei ca. zwanzigminütige Lieder vor, die jeweils eine Lp-Seite der Künstler*in / der Künstler*innen einnehmen. Ablauf des Abends: Einnahme der Plätze. Begrüßung aller Zuhörer*innen vor Ort und im Netz. Impulsvortrag 1, Anhören Jazzsong. Impulsvortrag 2, Anhören Pop/Rocksong. Impulsvortrag 3, Anhören Ambient Track, Ausklang an der Bar. Gemeinsames, konzentriertes Musikhören.

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4814838 

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+++ Montag 09.02.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Informal Impro Inn – Jazz On Vinyl

Die fortlaufend stattfindene Show der Montagegruppe stellt mit sehr, sehr bescheidenen Mitteln aktuelle Jazztitel auf Vinyl vor. Michael Piltz raucht Tabak und gibt Empfehlungen, Andreas Vogel fragt nach und Torsten Krill swingt und schafft sich auf dem Schlagzeug: Fingerschnipsen, Schallplatten & all that Jazz.
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+++ Montag 02.02.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

The Gaze – Wie Blickregime unsere visuelle Kultur prägen

Der Vortrag der Szenografin Ruth Scheel untersucht Erzählweisen und hinterfragt Stereotypen: Wie beeinflussen historische Epochen und deren spezifische visuelle Ordnungen, sogenannte „scopic regimes", die Wahrnehmung und Organisation der Welt? Schauen, betrachten, erblicken, ansehen, fixieren, beobachten, wahrnehmen – es gibt unzählige Möglichkeiten Dinge, Menschen, Verhältnisse mit den Augen zu erfassen. Die Analyse der vielschichtigen Arten des Sehens ermöglicht es, Machtstrukturen und Ideologien zu erkennen, die in visuellen Darstellungen eingebettet sind. Wie formen Blickhierarchien und Sehgewohnheiten unser Verständnis von Gender, Race, Class, Identität und anderen sozialen Kategorien? Was sind die Mechanismen, die unseren Blick, die Art und Weise wie wir sehen, prägen?
 
„Der bestimmende männliche Blick projiziert seine Fantasie auf die weibliche Figur (…) In ihrer traditionellen exhibitionistischen Rolle werden Frauen zugleich betrachtet und zur Schau gestellt. ihr Erscheinungsbild ist auf eine starke visuelle und erotische Wirkung hin codiert, sodass sie auf ihr Angeschaut-Werden festgelegt werden.“ (Laura Mulvey)
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+++ Montag 26.01.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Komma bei mich bei - das Ruhrgebiet

Was wissen die Menschen hierzulande über den „Pott“, das Ruhrgebiet? Meistens sind es noch immer Klischees aus dem letzten Jahrhundert: Bergbau, Taubenzucht, Fußball. Dass das Ruhrgebiet weit mehr zu bieten hat, darüber spricht die Montagegruppe mit der Neu-Stuttgarterin Katharina Schröder, die seit mehreren Jahren im Programmplanungsteam des blicke Festivals mitarbeitet.

blicke, das Filmfestival des Ruhrgebiets ist seit 1993 ein Festival über und für das Ruhrgebiet und stellt die Region mehrfach in den Mittelpunkt: als Festivalort, als Drehort, aber auch als Herkunftsort der Filmemacher*innen, deren Arbeiten auf dem Festival gezeigt werden. 

Montage ab Januar 26 immer um 20.30 Uhr  

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+++ Montag 19.01.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Quo vadis About Pop?

Das About Pop Festival ist sowas wie die eierlegende Wollmilchsau der Stuttgarter Musikfestivals: Diskurse, Workshops, Konzerte, Vernetzung, Klassentreffen.
Jetzt soll es aufgrund der kommunalen Kürzungen im Kulturhaushalt auch für dieses Festival weniger staatliche Gelder geben – was bedeutet das für die kommenden Festivals, wo wird gespart werden müssen, in welchen Bereichen soll/muß es vielleicht auch inhaltliche Neuausrichtungen geben?
"Von Cancel Culture bis Heartbreakerei" (StNZ), die Montagegruppe im Gespräch mit den Organisator*innen des Popbüro Region Stuttgart.

Montage ab Januar 26 immer um 20.30 Uhr  

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+++ Samstag 17.01.2026, 20:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Cosmic Radio Show
Thema: Antifaschismus
mit Berlin 2.0 und Lothar Galow-Bergemann

Die Live-Rundfunksendung vor Publikum beschäftigt sich in ihrer vorerst letzten Show mit dem Thema Antifaschismus. Zu Gast werden der Autor Lothar Galow-Bergemann und die Band BERLIN 2.0 sein. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Musiker Max Braun, durch den Abend führen Aliki Schäfer und Andreas Vogel.
Ein radikaler Rechtsruck hat Europa und Deutschland erfasst: Rassistische und antisemitische Hetze im Internet und anderswo scheinen mittlerweile schon zu unserem Alltag zu gehören. Deportationspläne für Flüchtlinge und Migranten sind vorbereitet. Umfragewerte und Wahlergebnisse rechtspopulistischer Parteien gehen durch die Decke. Was heißt Antifaschismus 2026, wie können wir uns gegen eine Politik der Unmenschlichkeit wehren? Im Gespräch mit Lothar Galow-Bergemann und Elena Wolf (BERLIN 2.0) geht es um antifaschistische Strategien: Wie können wir aus eigenen Fehlern lernen und der autoritären Welle mit Aussicht auf Erfolg entgegentreten?


Lothar Galow-Bergemann begann 1971 in der Krankenpflege zu arbeiten und war aktiver Gewerkschafter und Personalrat im Klinikum Mannheim und im Klinikum Stuttgart. Er hält die Überwindung des Kapitalismus für dringender denn je, kennt aber auch die Verirrungen linker Holzwege und glaubt, man sollte aus ihnen lernen. Er schreibt u.a. für Jungle World und Emma und Fritz.


Die Stuttgarter Band BERLIN 2.0 haben 2025 ihr zweites  Album „Kaltental“ veröffentlicht und fordert die Hörer*innen auf, alles zu vergessen, was sie bisher über Postpunk zu wissen glaubten. Auf das gefeierte Debüt „Scherbenhügel“ folgt ein düsteres, kompromissloses Klanggewitter: Hardcore-Ausbrüche, Endzeitpop, Rock und radikal klare Texte treffen nach eigenen Angaben mitten ins brennende Herz unserer Zeit – Aufbruch im Untergang, für Widerstand im Wahnsinn.


Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4694541

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+++ Donnerstag 15.01.2026, 19:30 Uhr:
Komma, Maille 5-9, Essllingen

LAUTER HASS – Wie Antisemitismus in die Popkultur einsickerte
Gespraech mit Maria Kanitz und Lukas Geck, Moderation Andreas Vogel

Antisemitismus ist in der Popkultur längst angekommen. Künstler wie Roger Waters, Kanye West, Macklemore, Kneecap oder Bob Vylan verbreiten Verschwörungsnarrative, unterstützen Boykotte oder verwandeln Konzerte in israelfeindliche Inszenierungen. Pop, einst Symbol von Freiheit und Emanzipation, zeigt sich seit dem 7. Oktober deutlich ambivalenter.
Zu Gast sind die Autor*innen Maria Kanitz (Kulturwissenschaftlerin) und Lukas Geck (Politikwissenschaftler), die im Herbst diesen Jahres das Buch „Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis“ zum Thema im Verbrecherverlag veröffentlicht haben. Sie zeigen auf, wie antisemitische Bilder und Narrative in die Popkultur eingesickert sind und sich inzwischen in zahlreichen Szenen etabliert haben. Durch den Abend führt Andreas Vogel, Dj und Mitgründer der Reihe Montage, die sich jede Woche im Theater Rampe in Stuttgart mit popkulturellen und politischen Themen beschäftigt.
Eine Veranstaltung des Komma Esslingen in Zusammenarbeit mit der Montagegruppe Stuttgart und der Deutsch Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart.
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+++ Montag 12.01.2026, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Elektronische Musik im westdeutschen TV der 1960er Jahre:
Kagel, Riedl, elektronische Beat-Werkstatt

In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts tauchten im bundesdeutschen Fernsehen die ersten Beiträge über elektronische Musik auf: Klangerzeugung, erste Musik Software, das Tonstudio als Instrument – Schritte auf dem Weg in eine neue musikalische Welt.
Die Montagegruppe stellt Fundstücke vor und in einem Reenactment nach: Röhrenfernsehapparat, Salzstangen, Kaltgetränke.

Montage ab Januar 26 immer um 20.30 Uhr 

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+++ Montag 29.12.2025, 21:00 Uhr:
Gasthaus Lehen, Lehenstr. 13, Stuttgart

Statt Montage: Sondertermin "Hallo Nachbar*in" im Lehen mit Andreas Vogel

Seit fast einem halben Jahr legt Andreas Vogel an einem der ersten Mittwochabende im Monat im Lehen auf. Dann verwandelt sich die beliebte Gaststätte in "Die kleine Kneipe in unserer Straße", in eine Eckwirtschaft mit Musik, ein Tag ohne Reservierungen und mit reduzierter Speisekarte. Schallplattenunterhalter Andreas Vogel sitzt mit dem Rücken zum Billardzimmer an einem Tisch und legt Platten auf. Etwas trinken, vielleicht Abendessen, ggf. mit Menschen sprechen.

Am Montag zwischen den Jahren gibt es einen Sondertermin für alle heimatlosen Montagebesucher*innen, die zu Wochenanfang nicht daheim bleiben möchten.

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+++ Donnerstag 25.12.2025, 22:30 Uhr:
Goldmarks, Charlottenplatz 1, Stuttgart-Mitte

Engtanzfete 2025

Dein soziales Netzwerk aus lebendigen Körpern trifft sich im Real Life.
Reportage zum Thema für Neueisteiger*innen: https://krautreporter.de/aus-dem-archiv/189-stuttgart-tanzt-eng
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+++ Montag 22.12.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Halbjahreskonferenz Popmusik 2025

Der Klassiker als Radiosendung vor Publikum: Die Montage-Gruppe legt ihre Lieblingslieder aus der zweiten Hälfte des Jahres 2025 auf. Eine Mix-CD wird live vor Ort bespielt, vervielfältigt und kann dann mit nach Hause genommen werden. Die Covergestaltung wird wie immer von den Grafik-Profis der Agentur Discodöner übernommen.

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4684249

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+++ Sonntag 21.12.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Weihnachtskonzert: Christmas Time Is Here!

Im großen Saal des Theaters spielen am vierten Advent Mitglieder der Bands BRTHR, Long Lost Souls Loretta und Los Santos mit den Gästen Russodan Meipariani, Hajnalka Peter, Uli Röser und Ekkehard Rössle das traditionelle Weihnachtskonzert der Montagegruppe. Der Erlös kommt dieses Jahr erneut der Rakete, der Bar des Theater Rampe, zugute. Die Rakete braucht Unterstützung, um bis zu einem ungewissen Neuanfang durchzuhalten, an dem wieder Musikveranstaltungen möglich sind.

Tickets: https://theaterrampe.reservix.de/p/reservix/event/2488502

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+++ Samstag 20.12.2025, 15:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Tanztee – Gemeinsam Rakete retten!

Rampe und Rakete laden zum letzten Tanztee in diesem Jahr in den alten Zahnradbahnhof. Noch immer heißt es "Gemeinsam Rakete retten“ – bis es wieder Musikveranstaltungen in der Bar der RAMPE geben kann, wird jede Gelegenheit genützt, um vom Nachmittag bis in den frühen Abend im Theatersaal unter der großen Diskokugel zu tanzen.

Für einen Samstagnachmittag verwandelt sich die Bühne in den Musikraum der Rakete: Reenactment, Happening, Big Fun für jung und alt.

15-17 Uhr  Dj SIR & SaraNOW
17-19 Uhr  Dead By Dawn
19-21 Uhr  Discoteca Synthtetica
21 -22 Uhr Andreas Vogel

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+++ Montag 15.12.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Zur Geschichte der Juden in der Tuerkei
Vortrag von Corry Guttstadt

Die Turkologin Corry Guttstadt berichtet über die wechselvolle Geschichte der Juden im Osmanischen Reich und in der Türkei. Sie zeichnet nach, wie die Herausbildung des modernen türkischen Nationalstaats und seine Minderheitenpolitik die Lebensbedingungen jüdischer Gemeinschaften grundlegend veränderten. Dabei beleuchtet sie die Beziehungen zwischen NS-Deutschland und der Türkei während des Zweiten Weltkriegs sowie die ambivalente Haltung Ankaras gegenüber Geflüchteten und Exilsuchenden. Wie präsent sind antisemitische Verschwörungstheorien bus heute in der türkischen Gesellschaft?

Ein weiterer Schwerpunkt gilt den „Dönme“, den Anhänger*innen des messianischen Rabbi Schabbtai Zwi, die vor rund drei Jahrhunderten zum Islam übertraten und eine eigene religiöse Gruppierung bildeten. Der Vortrag fragt nach ihrem Verhältnis zu den jüdischen Gemeinden des Osmanischen Reiches und danach, welche Rolle beide Minderheiten in der Geschichte der türkischen Republik spielten.

Referentin ist die Turkologin und Historikerin Corry Guttstadt, sie promovierte an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Situation von Jüd*innen in der Türkei und dem Schicksal türkischer Jüd*innen in Europa während des Holocaust. Gefördert u. a. vom Center for Advanced Holocaust Studies des USHMM in Washington und der Fondation pour la mémoire de la Shoah, veröffentlichte sie zahlreiche Studien, darunter „Die Türkei, die Juden und der Holocaust“ (2008).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch Türkischen Forum mit freundlicher Unterstützung des Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben.


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+++ Montag 08.12.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Guenter Riederer: Nationalsozialistisches Bestatten
Der Musterfriedhof auf der Reichsgartenschau Stuttgart 1939

Der Höhenpark Killesberg entstand im Zuge der Reichsgartenschau, die 1939 als nationalsozialistisches Prestige- und Propagandaprojekt in Stuttgart ausgerichtet wurde. Mehrere Gebäude der Schau wurden später als Sammelorte für die Deportation der jüdischen Bevölkerung Württembergs genutzt.

Im Park finden sich bis heute, neben dem 2001 eingeweihten Aussichtsturm, die Überreste eines damaligen Musterfriedhofs. Solche Musterfriedhöfe waren traditioneller Bestandteil von Gartenschauen: eigens gestaltete Ausstellungsflächen, auf denen beispielhaft Grabformen, Grabpflege und Friedhofsarchitektur präsentiert wurden. Für die Reichsgartenschau 1939 legte der Degerlocher Gartenarchitekt Adolf Haag einen NS-Musterfriedhof mit Einheitsgräbern in Reih und Glied und Hakenkreuzen auf den Grabplatten an.

Der Stadtarchivar Günter Riederer beriet in diesem Jahr die Produktion des Stationenrundgangs "Schlamassel", der sich mit der Geschichte des Höhenparks Killesberg und mit aktuellen jüdischen Perspektiven befasste. Dabei machte er die Macher*innen Aliki Schäfer & Andreas Vogel auf die bislang wenig beachtete Geschichte der Musterfriedhöfe im Killesberg aufmerksam. Um mehr darüber zu erfahren, hat ihn die Montagegruppe zu einem Vortrag und Bespräch eingeladen



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+++ Montag 01.12.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

The Bug vs Ghost Dubs: Implosion
Gespraech und Listening Session mit Michael Fiedler

Radiosendung vor Publikum mit dem Musiker – anlässlich seiner neuen Platte, die er gemeinsam mit dem britischen Künstler Kevin Martin auf dessen Pressure Label veröffentlicht hat. Einen Tag nach der Plattenrelease Party in London kehrt Michael Fiedler umgehend nach Stuttgart zurück, um für die Montagegruppe sein neues Album vorzustellen.

"Implosion is a crushing split album, appropriately released on The Bug's own PRESSURE label. Mapping out a new form of spectral dub, the sound is deliberately immersive, introverted, and yes, definitely implosive. As expected from a tag team featuring British soundlab explorer and 'London Zoo' composer Kevin Martin, aka The Bug, and Michael Fiedler, aka Jah Schulz, aka Ghost Dubs—a long-time graduate of Germany's new school of sound system reggae culture—the duo approaches their target differently yet share the goal of keeping their sound "raw" (Fiedler) and "brutally minimal" (Martin). This proves that opposites can attract, even if their tools are different and their methods sometimes diverge."(dinkededitions,co.uk)

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4684244

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+++ Samstag 22.11.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Rakete: Jazz Kissa 25
Musikauswahl: Ratzer Records - We Out Here

Ratzer Records war und ist immer mehr als „nur“ ein Plattenladen, sondern ein sozialer Treffpunkt zum Reden und Diskutieren (und das bei Weitem nicht nur über Musik), Plattenhören, Freunde treffen und vielem mehr. Arnulf Woock und Stéphane Clerk führen seit diesem Sommer das Lebenswerk der Gründer*innen Brigitte & Karl Heinz Ratzer fort und halten damit die Legende Ratzer Records in unmittelbarer Nachbarschaft der Rampe am Leben.

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+++ Freitag 21.11.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Rakete: Jazz Kissa 25
Musikauswahl: Montagegruppe - Monoaufnahmen

'You haven't heard Sergeant Pepper if you haven't heard it in mono' (John Lennon)

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+++ Donnerstag 20.11.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Rakete: Jazz Kissa 25
Musikauswahl: Britta Moesinger (brittstgt) - Grown Up Fangirl

Britta Mösinger liebt Musik, besucht Konzerte und engagiert sich ehrenamtlich für das Umsonst & Draussen Festival, im Merlin und im Bezirksbeirat Mitte für die S-Ö-S Fraktion. Die Event Managerin schreibt in ihrer Freizeit viel über Stuttgart im Internet und sagt von sich selbst, daß eine ihrer drei größten Leidenschaften Menschen seien (trotz alledem).



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+++ Mittwoch 19.11.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Rakete: Jazz Kissa 25
Musikauswahl: Dexter - Nur noch was ich mag

Dexter kann alles: Er produziert Hip Hop Platten für Gott und die Welt. Veröffentlicht eigene Beats und Rap Alben. Sucht zusammen mit Max Herre Lieder für Compilations mit DDR Funk & Soul aus. Und ist ein großer Freund der Rakete, unvergessen die gemeinsame Partyreihe „Crowd & Rüben mit Andreas Vogel.


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+++ Dienstag 18.11.2025, 19:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Rakete: Jazz Kissa 25
Musikauswahl: Second Hand Records - Hauptsache laut

Second Hand Records ist seit seiner Gründung 1984 in Stuttgart die erste Adresse für alle, die Musik lieben. Um das Sortiment so interessant wie möglich zu gestalten, reisen Mitarbeiter*innen für Ankäufe mehrmals im Jahr zu Messen iin die USA und kaufen europaweit  Schallplattensammlungen. Nicht umsonst pilgern manche ihrer Stammkund*innen aus der ganzen Welt nach Stuttgart oder besuchen den Laden gleich mehrmals die Woche, um keinen der vielen Neueingänge zu verpassen.


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+++ Montag 17.11.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Einfuehrungsabend Rakete: Jazz Kissa 25

Einführung, Konzept, Kontext, und Vorstellung der Jazz Kissa Woche. Gast des Abends ist Thomas Fast, Betreiber des Hifi Studio Fastaudio aus Cannstatt, der die Tonanlage zur Verfügung steht. Klangbeispiele des verwendeten Hifi Systems werden vorgestellt, die Geschichte der japanischen Jazz Kissas erzählt. Die Auftaktveranstaltung lädt alle interessierten Menschen ein, sich bewußt mit dem audiophilen Hören von Jazz & Pop Musik auseinanderzusetzen.

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+++ Montag 10.11.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Sexy, wuetend, hot!
Fonts / Schriftarten

Themenabend mit den Grafikprofis Lina Pittner & Dirk Bamberger von der Agentur Discodöner und weiteren Gäst*innen. Kaum etwas bewegt Gestalter*innen so sehr wie Schriftarten. Seltsamerweise sind die Fonts genannten Schriftarten selten Gegenstände der Betrachtung und Kritik. Dieser Abend macht sich auf, dies zu ändern. Schwerter werden gewetzt, Lieblingsschriften präsentiert, Trends vorgestellt.

„It´s never too early to talk with your child about typography“ (Ellen Lupton)
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+++ Dienstag 04.11.2025, 20:00 Uhr:
Merlin, Augustenstrasse 72, Stuttgart

Premierenveranstaltung zum Start des Podcasts ARCHIV DER STRASSE

Mit dieser Auftaktveranstaltung startet die neue Podcast Reihe des Dokumentarfilmers Uwe Kassai (u.a. „Unter der Paule“; Harry macht satt“, „Wir helfen uns selbst“), über das Leben jenseits der Häuser, über Reisende, Wanderer, Ausgestoßene, Verirrte, Suchende und Rastlose.
Die erste Staffel widmet sich „ANGIE“, die seit 35 Jahren Teil der Stuttgarter Drogenszene ist. Wie sie diese Jahre überlebte und erlebte berichtet sie in 4 Episoden und an diesem Abend live im Merlin. Alle Folgen des Archivs entstanden als dokumentarische Aufnahmen in persönlichen Gesprächen. Journalistische Objektivität oder Faktentreue stehen hier nicht im Vordergrund, es geht um subjektive Erinnerungen, oral histories und authentische Geschichten. Ziel ist es, Menschen auf der Strasse Gehör zu verschaffen.
 An diesem Abend werden Ausschnitte des Podcasts präsentiert, die Beteiligten berichten und stehen Rede & Antwort. Neben Uwe Kassai mit dabei sind Angie de Bellis, die Sozialarbeiterin Jaqueline Damm (Lagaya e.V.) und der Paule Club, der Teil der Szene unter der Paulinenbrücke ist. Moderiert wird die Veranstaltung von Andreas Vogel (Montagegruppe).

Der Podcast ist ab 4.11. auf den gängigen Plattformen und unter www.archivderstrasse.de verfügbar

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+++ Montag 03.11.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

All Eyes on Belarus - Solidaritaet mit Maria Kalesnikava

Der Abend wird von ihren Stuttgarter Wegbegleiterinnen gestaltet, u.a. die Gründerin des Stuttgarter Kulturvereins INTERAKT Maria Kalesnikava ist als politische Gefangene in Belarus inhaftiert (https://www.amnesty.de/mitmachen/belarus-maryia-kalesnikava-juli-2025). Der Abend wird von ihren Stuttgarter Wegbegleiterinnen gestaltet, u.a. mit einem Gespräch mit Olga Bubich, eine belarusische Essayistin, die derzeit im Exil in Berlin lebt. Sie wird über gänge  Mythen über Belarus berichten, mit denen sie in Deutschland konfrontiert ist: 
Wie viel wissen wir und wie viel wissen wir nicht über unseren nächsten osteuropäischen Nachbarn? Wie stellen wir uns seine Geschichte, seine sprachliche und politische Situation vor? Inwieweit stützen wir uns auf Erinnerungen an die sowjetische Vergangenheit und fragmentarische Medienberichte, um uns ein Bild davon zu machen, wer die Belarus*innen sind? Olga teilt ihre Erfahrungen und Eindrücke und präsentiert Fakten und Statistiken aus der Vergangenheit und Gegenwart von Belarus.

Olga Bubich (Belarus/Deutschland) ist Essayistin mit Schwerpunkt auf der Erforschung kollektiver Erinnerung und der traumatischen Vergangenheit Europas, bildende Künstlerin mit zwei veröffentlichten Fotobüchern sowie Dozentin mit über 15 Jahren Lehrerfahrung.
Gemeinsam mit Interakt e.V., in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg.
Mehr Informationen unter: https://en.bubich.by/
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+++ Montag 27.10.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Zoeliakie mit Birthe

Was sind die Unterschiede zwischen Glutenunverträglichkeit und Zöliakie? Wieviel Menschen sind von Zöliakie betroffen, ist Zöliakie mittlerweile eine Volkskrankheit in Deutschland? Wie kann eine glutenfreie Ernährung aussehen, was für Ersatzprodukte gibt es und wo werden sie verkauft? Montagebesucherin Birthe Stricker gibt Auskunft über das Thema und klärt auf. Durchgestrichene Ähren, Life Hacks und Verbraucher*innentipps.
 
"Gluten free pizza elicits the same response at a Hollywood party that a pile of cocaine did in the 80's." (Natasha Leggero)
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+++ Montag 20.10.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Die 7. Republik - Underground und New Wave aus Jugoslawien
Radioshow vor Publikum mit Daniel Mijic

Daniel Mijic stellt Musik aus einem Land vor, das es nicht mehr gibt – Jugoslawien umfasste die Gebiete der heutigen Staaten Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien sowie des Kosovo.
Die Montagegruppe spricht mit ihm über Underground und New Wave Musik im sozialistischen Vielvölkerstaat, die Bedingungen und Umstände ihrer Entstehung und das Leben auf dem Balkan. 
Zeitreise inkl. Einfluß auf die Gegenwart: Paket aranžman.
 
Daniel Mijic ist Gitarrist der Akademischen Betriebskapelle und Gründungsmitglied der Künstler*innengruppe Filderbahnfreundemöhringen FFM. Er ist gelernter Steinmetz, studierte Bildhauerei und arbeitet als Lehrer für Siebdruck an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Radiolink:https://theater-rampe.mixlr.com/events/4553398
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+++ Freitag 17.10.2025, 20:30 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Mona Mur in Conversation
Filmvorfuehrung in Anwesenheit des Regisseurs Dietmar Post

Der Film bietet einen tiefen Einblick in das außergewöhnliche Leben und Werk von Mona Mur, einer Künstlerin, die die deutsche Musikszene seit den 1980er Jahren mitgeprägt hat.

Als Schlüsselfigur der deutschen Underground-Szene der 1980er Jahre verband Mona Mur Postpunk, Industrial und experimentelle Elektronik mit einer kühnen Pop-Sensibilität– stets geprägt von ihrer unverwechselbaren Stimme und künstlerischen Vision. Im Lauf ihrer Karriere arbeitete sie u.a. mit En Esch (KMFDM), FM Einheit, Mark Chung und Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Nikko Weidemann (Moka Efti Orchester), Dieter Meier (Yello), J.J. Burnel und Dave Greenfield (The Stranglers) sowie mit Filmschaffenden wie Monika Treut, Elfi Mikesch und Fatih Akin, der Fotografin Ilse Ruppert und dem Warschauer Philharmonischen Orchester zusammen. Mur gibt offen Einblicke in ihren Werdegang, ihre kreativen Entscheidungen und die Herausforderungen, denen sie begegnet ist -mit Witz und Klarheit. Der Film ist eine fesselnde Erkundung des Schaffens einer Künstlerin, die konsequent ihren eigenen Weg geht, sich nicht an Erwartungen anpasst und ihr Handwerk stets weiterentwickelt.

Präsentiert von Dead By Dawn und der Montagegruppe. Die Veranstaltung wird vom Popbüro Region Stuttgart unterstützt.



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+++ Montag 13.10.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Erinnerungen sind nichts fixes, sie befinden sich in einem permanenten Fluss
Gespraech mit der Wissenschaftlerin und Siebenbuerger Saechsin Hannah Monyer

"Ich habe mich 1975 aus Rumänien nach Deutschland abgesetzt, ich war 17. Den Moment, den ich wirklich in Erinnerung behalten möchte, ist der Abschied am Bahnhof von meinem Bruder und meinem Vater. Sie haben mich zum Zug gebracht, sie liefen dem Zug nach, als er losfuhr, sie winkten. Ich wusste nicht, was vor mir liegt. Es war mein Aufbruch in eine neue Welt, aber kein Weggehen, es blieb eine Verbundenheit." erzählte die Neurobiologin Hannah Monyer in einem Spiegel Interview.
Die Montagegruppe spricht mit der Siebenbürger Sächsin über ihre Beziehung zu ihrer Herkunft und ihre Arbeit als Gedächtnisforscherin.
 
Hannah Monyer ist Medizinerin und Neurowissenschaftlerin. Seit 1999 ist sie ärztliche Direktorin der klinischen Neurobiologie an der Universitätsklinik Heidelberg und zählt zu den international führenden Hirnforschern. 2025 wurde ein Asteroid (20069) nach ihr benannt.
 
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+++ Montag 06.10.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

In der DDR sind wir immer davon ausgegangen, dies sei ein antifaschistischer Staat
Gespraech mit der ostdeutschen juedischen Literaturwissenschaftlerin Juliette Brungs

"Grundsätzlich war es in unserer Familie so, dass man dachte, auf der richtigen Seite der Mauer zu leben. Der Antifaschismus stand zumindest in der Verfassung. Es gibt auch bei uns noch Probleme, aber das ist schon das richtigere Deutschland. Und wenn es auch noch nicht perfekt ist, dann werden wir’s besser machen – soweit die Haltung. (...) Ich fand, der Antisemitismus war relativ präsent in der DDR, auch in der normalen Gesellschaft. Es war völlig Gang und Gäbe, seltsame Witze zu erzählen. In den Schulen erzählten die Kinder Judenwitze, da hatte man keine Probleme mit. Und es gab Hakenkreuzschmierereien. Es gab ja dann später auch Skinheads, es gab Neonazis – auch wenn die DDR das offiziell nicht wissen wollte." berichtete Juliette Brungs eindrücklich der evangelischen Akademie Wittenberg über ihr Aufwachsen als jüdischer Mensch in der DDR der 1970er und 80er Jahre. 
Im Gespräch mit der Montagegruppe schildert sie Erfahrungen, Eindrücke und Einschätzungen über das Leben in Ostdeutschland und liest aus bislang unveröffentlichten Texten.
 
Juliette Brungs ist Literatur- und Filmwissenschaftlerin und promovierte in German-Jewish Studies in den USA zum Thema „Politische Performance-Kunst jüdischer Künstler:innen in Deutschland“. Sie lebt in Berlin und ist Vorstandsmitglied von AMCHA e.V. Deutschland.
 
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+++ Montag 29.09.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

How to speak Hip - Sprachkurs via Radio

In der Radioshow vor Publikum widmet sich die Montagegruppe dem Album „How to speak Hip“ der us-amerikanischen Comedians Del Close und John Brent aus dem Jahre 1961. Die Lp ist als Satire auf Sprachkurs-Schallplatten konzipiert, bei der die Geheimsprache der „Hipster“ (des 20.Jahrhunderts) wie eine Fremdsprache behandelt wird. Ein Teil des Witzes besteht jedoch darin, dass es tatsächlich ziemlich gut gelingt, die Subkultur der Beat Generation bzw. der Beatniks zu beschreiben: Grundbegriffe wie „cool“ und „uncool“ werden vermittelt, ebenso wie der Aufbau eines Vokabulars („dig“, „dig it“, „dig yourself, baby“, „dig the chick“, „dig the cat“, „What a drag!“). Viele der Ausdrücke und Redewendungen haben bis heute überlebt und wurden Teil des englischen Vokabulars der Popkultur.

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4483353
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+++ Freitag 26.09.2025, 19:30 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart

Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Hoehenparks Killesberg
Aktuelle juedische Perspektiven

Tickets: https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel2609/

Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg

Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.

Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.

Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe

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+++ Donnerstag 25.09.2025, 19:30 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart

Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Hoehenparks Killesberg
Aktuelle juedische Perspektiven

Tickets: https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel2509/

Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg

Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.

Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.

Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe

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+++ Mittwoch 24.09.2025, 19:30 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart

Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Hoehenparks Killesberg
Aktuelle juedische Perspektiven

Tickets: https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel2409/

Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg

Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.

Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.

Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe

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+++ Montag 22.09.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Fernsehgeschichten: Dieter Wieland

Nach 13 Jahren ist es nur recht und billig sich wieder einmal mit einem der großartigsten Fernsehmacher dieses Landes zu beschäftigen. Dieter Wieland verantwortete über 30 Jahre die Dokumentarfilmreihe „Topographie“ im Bayrischen Rundfunk. Titel wie „Unser Dorf soll häßlich werden“ und „Der Jodlerstil“ sind unvergessen. Seine Themen reichten von Natur und Landschaftsgestaltung über Kulturlandschaften bis hin zu Architektur und dem Erscheinungsbild von Dörfern und Städten. Einzigartig seine von ihm selbst eingesprochenen Voice-Over Texte zu den Bildern seines Kameramanns Hermann Reichmann, die literarische Qualität besitzen. Im Sinne einer historischen Aufführungspraxis kommt ein Röhrenfernsehapparat zum Einsatz.
 
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+++ Samstag 20.09.2025, 20:00 Uhr:
Park der Villa Berg, , Stuttgart

16mm Freiluftkino
Hallo Partner - dankeschoen: Filme zur Verkehrs- und Arbeitssicherheit

In der Autostadt Stuttgart war und ist Verkehrssicherheit stets ein großes Thema. Und nichts ist wichtiger als Sicherheit am Arbeitsplatz. In den gezeigten Schmalfilmen geht es um Abschreckung, Einübung von Sicherheitstechniken und den Umgang mit starken Gefühlen, die im Berufsleben und Straßenverkehr entstehen können. Trotz der fortwährenden Aktualität des Themas wirken viele dieser Filme in Duktus und Ästhetik heute seltsam fern.

Die neue Veranstaltungsreihe 16mm Freiluftkino setzt sich an vier Abenden im Park der Villa Berg unterhaltsam und lehrreich mit der Faszination der 16mm-Schul- und Freizeitfilme aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts auseinander. Jeder Termin hat einen eigenen Fokus: Filme zu Stuttgart und Umgebung (30.08.), Naturfilme von Karlheinz Baumann (06.09.), Filme über Frauen, Jugendliche und „Gastarbeiter“ (13.09.) sowie Filme zur Verkehrs- und Arbeitssicherheit (20.09.). Durch das Programm führt Andreas Vogel (Montagegruppe), der vor und zwischen den Filmen mit Schallplatten unterhält.

Audiovisuelle Medien sind heute fast rund um die Uhr in unserem Alltag präsent – ob zu Hause oder unterwegs, an Bushaltestellen, in U-Bahnhöfen oder ständig auf dem Smartphone. Noch vor wenigen Jahrzehnten sahen Filmerlebnisse ganz anders aus: Während beim Fernsehen sprichwörtlich „in die Röhre“ geschaut wurde, war das Kino ein besonderer, magischer Ort – Schauplatz kollektiver wie individueller Erfahrungen.
Neben den Filmpalästen der Innenstädte gab es auch improvisiertes Kino im Kleinen: In Schulen, Freizeitheimen und Jugendzentren ratterten 16mm-Filmprojektoren in abgedunkelten Räumen um die Wette, wenn es darum ging, Kultur- und Bildungsinhalte zeitgemäß zu vermitteln. Schmalfilme prägten in Westdeutschland über Jahrzehnte hinweg ganze Generationen. Dabei wurden den meist jugendlichen Zuschauer*innen neben Fakten und Ideologien auch Ästhetiken vermittelt – das Medium selbst hinterließ einen bleibenden Eindruck. Diese Kinoerlebnisse der anderen Art schufen einen Resonanzraum, der bei vielen Filmfans bis heute nachwirkt. Im 16mm Freiluftkino laufen ausgewählte Kurzfilme als analoge Projektion. Die Vorstellungen laden ein, die Beziehung von Vergangenheit und Gegenwart zu befragen.

Die Reihe 16mm Freiluftkino wird veranstaltet vom Haus für Film und Medien Stuttgart, in Kooperation mit dem Planungsstab Villa Berg, Wand 5  / Filmwinterund Montagegruppe. 

Eintritt frei – bitte Picknickdecken und -körbe mitbringen 

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+++ Freitag 19.09.2025, 19:30 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart

Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Hoehenparks Killesberg
Aktuelle juedische Perspektiven

Tickets: https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel1909/

Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg

Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.

Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.

Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe

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+++ Donnerstag 18.09.2025, 19:30 Uhr:
Hoehenpark Killesberg, Am Hoehenpark / Stresemannstrasse, Stuttgart

Schlamassel
Rundgang zur Geschichte des Hoehenparks Killesberg
Aktuelle juedische Perspektiven

Tickets:https://www.gesprochenes-wort.de/kalender/schlamassel1809/

Treffpunkt: Kassenhäuschen Kleinbahn Killesberg

Die Performance Schlamassel bringt aktuelle jüdische Stimmen in den öffentlichen Raum. Basierend auf dokumentarischen Berichten jüdischer Menschen thematisiert die Künstler*innengruppe BSV Antisemitismus, Zusammenleben und den Umgang mit Erinnerung. In Kooperation mit der Akademie für gesprochenes Wort führt ein Rundgang mit Sprache und Musik durch den Höhenpark Killesberg – einen Ort zwischen Idyll und NS-Geschichte.

Der Park wurde 1937-39 auch mit jüdischer Zwangsarbeit angelegt und war 1941/42 Ausgangspunkt der Deportation von über 2.600 Jüdinnen und Juden. Heute erinnern Mahnmale daran – mitten im Freizeitbetrieb. Schlamassel konfrontiert dieses Spannungsfeld: Erinnerung und Eskapismus, Gegenwart und Geschichte. Zwei Sprecher*innen und eine Musikerin begleiten das Publikum von Station zu Station und machen jüdisches Leben heute, seine Brüche und Kontinuitäten und die Geschichte des Parks erfahrbar. Am Haupteingang erinnern zwei Mahnmale an über 2.600 von hier deportierte jüdische Menschen. Die Parksaison 1942 wurde exakt am Tag der zweiten Deportation eröffnet. Heute stehen die Mahnmale zahlreichen Kunstwerke im Höhenpark gegenüber – ohne Kontext zu ihren NS-belasteten Urhebern. Der Killesberg zeigt exemplarisch die Widersprüchlichkeit deutscher Erinnerungskultur: zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und dem Wunsch nach Idylle. Hier trifft sich ganz Stuttgart zum Spazieren, Entspannen und Verweilen – und doch soll auch an die Shoah erinnert werden. Schlamassel nutzt diesen Raum, um auf Kontinuitäten und verdrängte Narrative aufmerksam und aktuelle jüdische Perspektiven sichtbar zu machen.

Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart, die Berthold Leibinger Stiftung, die LBBW Stiftung und die Wüstenrotstiftung. Präsentiert von der Montagegruppe

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+++ Montag 15.09.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Wiedereingewoehnung und Vorstellung des Herbstprogramms

See You In September. Zwangloses, geselliges Miteinander zum Auftakt der neuen Saison. Einübung konkreter sozialer Praktiken. Eiskalte Getränke. Chillaxing. Vorstellung des Montage Herbstprogramms. Ungestellte Fragen werden freundlich beantwortet.
 
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+++ Samstag 13.09.2025, 20:00 Uhr:
Park der Villa Berg, , Stuttgart

16mm Freiluftkino
Mein Platz in der Gesellschaft - Filme ueber Frauen, Jugendliche und Gastarbeiter

In der Autostadt Stuttgart war und ist Verkehrssicherheit stets ein großes Thema. Und nichts ist wichtiger als Sicherheit am Arbeitsplatz. In den gezeigten Schmalfilmen geht es um Abschreckung, Einübung von Sicherheitstechniken und den Umgang mit starken Gefühlen, die im Berufsleben und Straßenverkehr entstehen können. Trotz der fortwährenden Aktualität des Themas wirken viele dieser Filme in Duktus und Ästhetik heute seltsam fern.

Die neue Veranstaltungsreihe 16mm Freiluftkino setzt sich an vier Abenden im Park der Villa Berg unterhaltsam und lehrreich mit der Faszination der 16mm-Schul- und Freizeitfilme aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts auseinander. Jeder Termin hat einen eigenen Fokus: Filme zu Stuttgart und Umgebung (30.08.), Naturfilme von Karlheinz Baumann (06.09.), Filme über Frauen, Jugendliche und „Gastarbeiter“ (13.09.) sowie Filme zur Verkehrs- und Arbeitssicherheit (20.09.). Durch das Programm führt Andreas Vogel (Montagegruppe), der vor und zwischen den Filmen mit Schallplatten unterhält.

Audiovisuelle Medien sind heute fast rund um die Uhr in unserem Alltag präsent – ob zu Hause oder unterwegs, an Bushaltestellen, in U-Bahnhöfen oder ständig auf dem Smartphone. Noch vor wenigen Jahrzehnten sahen Filmerlebnisse ganz anders aus: Während beim Fernsehen sprichwörtlich „in die Röhre“ geschaut wurde, war das Kino ein besonderer, magischer Ort – Schauplatz kollektiver wie individueller Erfahrungen.
Neben den Filmpalästen der Innenstädte gab es auch improvisiertes Kino im Kleinen: In Schulen, Freizeitheimen und Jugendzentren ratterten 16mm-Filmprojektoren in abgedunkelten Räumen um die Wette, wenn es darum ging, Kultur- und Bildungsinhalte zeitgemäß zu vermitteln. Schmalfilme prägten in Westdeutschland über Jahrzehnte hinweg ganze Generationen. Dabei wurden den meist jugendlichen Zuschauer*innen neben Fakten und Ideologien auch Ästhetiken vermittelt – das Medium selbst hinterließ einen bleibenden Eindruck. Diese Kinoerlebnisse der anderen Art schufen einen Resonanzraum, der bei vielen Filmfans bis heute nachwirkt. Im 16mm Freiluftkino laufen ausgewählte Kurzfilme als analoge Projektion. Die Vorstellungen laden ein, die Beziehung von Vergangenheit und Gegenwart zu befragen.

Die Reihe 16mm Freiluftkino wird veranstaltet vom Haus für Film und Medien Stuttgart, in Kooperation mit dem Planungsstab Villa Berg, Wand 5  / Filmwinterund Montagegruppe. 

Eintritt frei – bitte Picknickdecken und -körbe mitbringen 

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+++ Samstag 06.09.2025, 20:00 Uhr:
Park der Villa Berg, , Stuttgart

16mm Freiluftkino
Was sie sind, wie sie leben - Naturfilme von Karlheinz Baumann

Der renommierte Naturfilmer Karlheinz Baumann öffnet für uns sein Schmalfilmarchiv. In vielen Jahrzehnten hat der Gomaringer ein vielfältiges Werk für Bildungseinrichtungen und das öffentlich-rechtliche Fernsehen geschaffen. Unter seinen Filmen finden sich Dokumentationen über Insekten, Orchideen, Pilze und Myxomyceten – letztere, die sogenannten Schleimpilze, sind sein Spezialgebiet.
Das Große im Kleinen: Natur und Ökologie im Wandel der Zeit.

Die neue Veranstaltungsreihe 16mm Freiluftkino setzt sich an vier Abenden im Park der Villa Berg unterhaltsam und lehrreich mit der Faszination der 16mm-Schul- und Freizeitfilme aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts auseinander. Jeder Termin hat einen eigenen Fokus: Filme zu Stuttgart und Umgebung (30.08.), Naturfilme von Karlheinz Baumann (06.09.), Filme über Frauen, Jugendliche und „Gastarbeiter“ (13.09.) sowie Filme zur Verkehrs- und Arbeitssicherheit (20.09.). Durch das Programm führt Andreas Vogel (Montagegruppe), der vor und zwischen den Filmen mit Schallplatten unterhält.

Audiovisuelle Medien sind heute fast rund um die Uhr in unserem Alltag präsent – ob zu Hause oder unterwegs, an Bushaltestellen, in U-Bahnhöfen oder ständig auf dem Smartphone. Noch vor wenigen Jahrzehnten sahen Filmerlebnisse ganz anders aus: Während beim Fernsehen sprichwörtlich „in die Röhre“ geschaut wurde, war das Kino ein besonderer, magischer Ort – Schauplatz kollektiver wie individueller Erfahrungen.
Neben den Filmpalästen der Innenstädte gab es auch improvisiertes Kino im Kleinen: In Schulen, Freizeitheimen und Jugendzentren ratterten 16mm-Filmprojektoren in abgedunkelten Räumen um die Wette, wenn es darum ging, Kultur- und Bildungsinhalte zeitgemäß zu vermitteln. Schmalfilme prägten in Westdeutschland über Jahrzehnte hinweg ganze Generationen. Dabei wurden den meist jugendlichen Zuschauer*innen neben Fakten und Ideologien auch Ästhetiken vermittelt – das Medium selbst hinterließ einen bleibenden Eindruck. Diese Kinoerlebnisse der anderen Art schufen einen Resonanzraum, der bei vielen Filmfans bis heute nachwirkt. Im 16mm Freiluftkino laufen ausgewählte Kurzfilme als analoge Projektion. Die Vorstellungen laden ein, die Beziehung von Vergangenheit und Gegenwart zu befragen.

Die Reihe 16mm Freiluftkino wird veranstaltet vom Haus für Film und Medien Stuttgart, in Kooperation mit dem Planungsstab Villa Berg, Wand 5  / Filmwinterund Montagegruppe. 

Eintritt frei – bitte Picknickdecken und -körbe mitbringen 

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+++ Samstag 30.08.2025, 20:00 Uhr:
Park der Villa Berg, , Stuttgart

16mm Freiluftkino
Stadt, Land, Fluss - Filme zu Stuttgart und Umgebung

Manche nennen es Heimat, für andere ist es einfach nur die Gegend, in der sie wohnen und arbeiten. Ob dort aufgewachsen oder zugegezogen  – hier lebt ein Viertel der Gesamtbevölkerung Baden-Württembergs. Stuttgart und seine Umgebung wurde aus unterschiedlichen Gründen immer wieder filmisch dokumentiert: um die Landeshauptstadt von oben vorzustellen, um die Schönheit Reutlingens zu besingen oder um die Wirtschaftskraft der Region zu illustrieren. Im Spiegel der Vergangenheit bietet sich den Zuschauer*innen die Möglichkeit, die Orte von damals mit denen von heute zu vergleichen.

Die neue Veranstaltungsreihe 16mm Freiluftkino setzt sich an vier Abenden im Park der Villa Berg unterhaltsam und lehrreich mit der Faszination der 16mm-Schul- und Freizeitfilme aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts auseinander. Jeder Termin hat einen eigenen Fokus: Filme zu Stuttgart und Umgebung (30.08.), Naturfilme von Karlheinz Baumann (06.09.), Filme über Frauen, Jugendliche und „Gastarbeiter“ (13.09.) sowie Filme zur Verkehrs- und Arbeitssicherheit (20.09.). Durch das Programm führt Andreas Vogel (Montagegruppe), der vor und zwischen den Filmen mit Schallplatten unterhält.

Audiovisuelle Medien sind heute fast rund um die Uhr in unserem Alltag präsent – ob zu Hause oder unterwegs, an Bushaltestellen, in U-Bahnhöfen oder ständig auf dem Smartphone. Noch vor wenigen Jahrzehnten sahen Filmerlebnisse ganz anders aus: Während beim Fernsehen sprichwörtlich „in die Röhre“ geschaut wurde, war das Kino ein besonderer, magischer Ort – Schauplatz kollektiver wie individueller Erfahrungen.
Neben den Filmpalästen der Innenstädte gab es auch improvisiertes Kino im Kleinen: In Schulen, Freizeitheimen und Jugendzentren ratterten 16mm-Filmprojektoren in abgedunkelten Räumen um die Wette, wenn es darum ging, Kultur- und Bildungsinhalte zeitgemäß zu vermitteln. Schmalfilme prägten in Westdeutschland über Jahrzehnte hinweg ganze Generationen. Dabei wurden den meist jugendlichen Zuschauer*innen neben Fakten und Ideologien auch Ästhetiken vermittelt – das Medium selbst hinterließ einen bleibenden Eindruck. Diese Kinoerlebnisse der anderen Art schufen einen Resonanzraum, der bei vielen Filmfans bis heute nachwirkt. Im 16mm Freiluftkino laufen ausgewählte Kurzfilme als analoge Projektion. Die Vorstellungen laden ein, die Beziehung von Vergangenheit und Gegenwart zu befragen.

Die Reihe 16mm Freiluftkino wird veranstaltet vom Haus für Film und Medien Stuttgart, in Kooperation mit dem Planungsstab Villa Berg, Wand 5  / Filmwinterund Montagegruppe. 

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+++ Montag 28.07.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Gespraech mit Karl-Heinz Ratzer - Plattenhaendler aus Leidenschaft

Die letzte Veranstaltung vor den Ferien bietet die besondere Gelegenheit, ein Gespräch mit dem Plattenhändler Karl-Heinz Ratzer zu besuchen. Nach mehr als 40 Jahren hat er seinen Plattenladen vor wenigen Wochen übergeben. Die Montagegruppe unterhält sich mit Karl-Heinz Ratzer über sein Berufsleben und Platten, die sein Leben als Musikfan geprägt haben.
 
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+++ Montag 21.07.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Halbjahreskonferenz Popmusik 2025

Der Klassiker als Radiosendung vor Publikum: Die Montage-Gruppe legt ihre Lieblingslieder aus der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf. Eine Mix-CD wird live vor Ort bespielt, vervielfältigt und kann dann mit nach Hause genommen werden. Die Covergestaltung wird vermutlich wieder von den Grafik-Profis der Agentur Discodöner übernommen. 

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4362892

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+++ Montag 14.07.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

I Was Born This Way - Queere Popmusik aus fuenf Jahrzehnten

Radiosendung vor Publikum mit zwei Menschen von Stuttgart PRIDE: Montagegruppe und Studiogäste spielen sich gegenseitig Lieder vor und sprechen über deren Geschichte und Rezeption. Unterhaltsamer Ausklang der Veranstaltung "200 Jahre Karl Heinrich Ulrichs – Was können wir heute vom ‚ersten geouteten Queeren Urning der Weltgeschichte lernen?", die am selben Tag ab 18 Uhr im Theater Rampe stattfindet.

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4362889

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+++ Montag 07.07.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Streuobst - Lesung und Gespraech mit Andreas Geiger

„Ein Buch zwischen Kosmos-Naturführer und Rilke-Gedichten“ nennt es die schwäbische Post. Filmemacher ("Heavy Metal auf dem Lande“, „Punk im Dschungel“) und Jungautor Andreas Geiger liest aus "Streuobst" und berichtet vom „Geschmack einer Landschaft“. Die Montagegruppe zeigt einen kurzen Schmalfilm zum Thema. Fragen werden beantwortet, Streuobsterzeugnisse probiert. Ein Abend über Nature Writing und württembergische Obstkultur.
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+++ Montag 30.06.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

New York, New York - ein Reise- und Konzertbericht

Michael Piltz war kürzlich im Big Apple und besuchte unzählige Konzerte. Dem geneigten Publikum berichtet er von seiner Reise und stellt Musikbeispiele von Bands vor, die er dort live gesehen hat.

"New York, New York, a hell of a town / The Bronx is up, but the battery's down / The people ride in a hole in the ground / New York, New York, it′s a hell of a town / Such a wonderful town / The famous places to visit are so many, or so the guidebooks say / I promised daddy we wouldn′t miss on any, and we have just one day / Gotta see the whole town right from Yonkers and down to the bay" (New York, New York by Adolph Green, Betty Comden, Leonard Bernstein
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+++ Montag 23.06.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Informal Impro Inn - Jazz On Vinyl

Die fortlaufend stattfindene Show der Montagegruppe stellt mit sehr, sehr bescheidenen Mitteln aktuelle Jazztitel auf Schallplatte vor. Michael Piltz raucht Tabak und gibt Empfehlungen, Andreas Vogel fragt nach und Torsten Krill swingt und schafft sich auf dem Schlagzeug.
Fingerschnipsen, Platten & all that Jazz.
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+++ Montag 16.06.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Das grosse Montage Quiz

Die Montagegruppe hat sich leichte und schwere Fragen ausgedacht und lobt Preise von hohem ideellen und finanziellen Wert aus. Jede*r kann mitmachen. Multiple Choice, ein launiges Ratespiel, knallhart.

„Diese Welt, meine Damen und Herren, ist kein Sandkasten mit Burgen bauenden Kindern. Nein, diese Welt ist knallharter Wettbewerb, der auf eine ganz ernüchternde Weise nur Sieger und Verlierer kennt.“ (Wendelin Wiedeking, ehemaliger Vorstand der Porsche AG)
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+++ Samstag 07.06.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Hinterhofkino: Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute (D/CH 2024, OF, FSK6)

Ein Musikdokumentarfilm über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriffs und das Lebensgefühl der späten 70er und frühen 80er Jahre.

Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute porträtiert Künstlerinnen, die 40 Jahre später immer noch oder wieder zusammen auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster, Sara Schär, Klaudia Schifferle, Martina Weith und Bettina Flörchinger ihre Erfahrungen und Geschichten. Trotz des unterschiedlichen Sounds der Bands und ohne es damals zu wissen, waren sie Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachfolgende Künstlerinnen nachhaltig geprägt hat.

Pressetext: „Punk ist ein Versprechen – von Rebellion und Selbstermächtigung! Als er Ende der 1970er Jahre von England und den USA aus die ganze Welt erobert, braucht es plötzlich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz weder Ausbildung noch Perfektion, um sich musikalisch auszudrücken. „Nicht labern, machen!“ ist das Motto. Was zählt, ist die Idee und der Mut, sich auf eine Bühne zu stellen. Und das gilt ganz besonders für die Frauen der Szene: In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D, später Malaria!, und in Zürich Kleenex, später LiLiput. Ihre Vorbilder stammen aus England und heißen X-Ray Spex, The Slits, The Raincoats oder Siouxsie Sioux. Es entstehen Songs über weibliche Rollenklischees und Spießertum, über Machos und dogmatische Feministinnen. Es geht um weibliches Begehren und sexuelle Selbstbestimmung. Und immer auch um das Erobern von Freiräumen – innerhalb der männerdominierten Punkszene, aber auch gesamtgesellschaftlich.“

Das Hinterhofkino in der Rakete findet zweimalig statt, um das Überleben der Rakete zu sichern. Um die eng angrenzende Nachbarschaft der Rampe nicht zu sehr zu belasten, wird der Ton der Filme via Silent Disco Kopfhörer übertragen. Aus bekannten Gründen dürfen in der Rakete zur Zeit keine Konzerte und andere Musikveranstaltungen stattfinden. Zur Überbrückung muß sich die Rakete etwas einfallen lassen.

Das Hinterhofkino in der Rakete wird gemeinsam von Trash-A-Go-Go und der Montagegruppe präsentiert.


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+++ Montag 02.06.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Joni Mitchell never lies - Joni fuer Anfaenger innen

Radioshow vor Publikum: Auf besonderen Wunsch der Montage-Besucher*innen widmet die Montagegruppe einen weiteren Abend einer ihrer Lieblingsmusiker*innen. Diesmal geht es nicht um Archivneuerscheinungen, sondern darum Einsteiger*innen die Musik der kanadischen Singer/Songwriterin näherzubringen. Zu Gast im improvisierten Sendestudio ist Joni Mitchell Fan Lara Graßl, die zusammen mit Michael Piltz und Andreas Vogel Lieblingslieder vorstellt und sich mit ihnen über Werk, Künstlerin und persönliche Rezeptionsgeschichten unterhält.

 Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4305994

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+++ Samstag 31.05.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Hinterhofkino: Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute (D/CH 2024, OF, FSK6)

Wer kennt nicht die Melodie der Duelling Banjos aus dem Film "Deliverance" von John Boorman? Sie begleitet die Kanufahrt der vier Großstädter, deren Trip durch eine Flusslandschaft in den us-amerikanischen Appalachen führt, die in Kürze dem Bau eines Staudamms geopfert werden soll. Lewis (Burt Reynolds) ist ein Alpha-Mann mit Erfahrung in der Wildnis und herablassend gegenüber den beiden unerfahrenen Städtern Bobby (Ned Beatty) und Drew (Ronny Cox). Das vierte Mitglied der Gruppe ist Ed (Jon Voight), ein geübter Camper, der jedoch nicht aus demselben machohaften Holz geschnitzt ist wie Lewis. Er fungiert als Vermittler zwischen den beiden gegensätzlichen Polen von Männlichkeit, während sich die bunt zusammengewürfelte Truppe durch die gefährliche Wildnis kämpft. Bereits zu Beginn treffen sie auf Einheimische, die das drohende Unheil andeuten – und tiefer im Wald auf andere, die eine andere, aber nicht weniger tödliche Bedrohung darstellen.

Kritiker*innen sehen in dem Film mit dem schwachmatischen´deutschen Titel Beim Sterben ist jeder der Erste ein „frühes Umweltdrama“, eine „Parabel auf den Hochmut städtischer Zivilisation“, eine Verarbeitung des Schreckens des Vietnamkriegs, Die Zeitschrift Cinema erklärte "Deliverance" (USA 1972, OmU, FSK16) zu einem „Meilenstein des intelligenten Gewaltkinos“.

„Wer ist ein Amerikaner, und was ist Amerika?“ Vorstellungen von Männlichkeit werden sowohl durch die Umwelt als auch durch die herrschende Kultur infrage gestellt. Insider – weiße Männer der Mittelklasse – werden hier zu Außenseitern. Es ist Amerikas existenzielle Krise im Kleinen – brutal und düster eingefangen durch die eindrucksvolle Kameraarbeit von Vilmos Zsigmond (u.a. The Hired Hand, The Long Goodbye, The Deer Hunter).

Kein Film für zarte Gemüter – Deliverance zeigt schonungslos männliche Machtdynamiken und ist einer der eindrücklichsten Abenteuerfilme der Filmgeschichte.

Das Hinterhofkino der Rakete findet zweimalig statt, um das Überleben der Rakete zu sichern. Um die eng angrenzende Nachbarschaft der Rampe nicht zu sehr zu belasten, wird der Ton der Filme via Silent Disco Kopfhörer übertragen. Aus bekannten Gründen dürfen in der Rakete zur Zeit keine Konzerte und andere Musikveranstaltungen stattfinden. Zur Überbrückung muß sich die Rakete etwas einfallen lassen.

Das Hinterhofkino in der Rakete wird gemeinsam von Trash-A-Go-Go und der Montagegruppe präsentiert.
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+++ Mittwoch 28.05.2025, 20:30 Uhr:
Club Laboratorium, Wagenburgstr. 147, Stuttgart

Resteessen
Ein Abend mit Aliki Schaefer, Andreas Vogel & Stefan Hiss

Was tun mit Liedern und Texten, die schon fast in Vergessenheit geraten sind oder einfach nicht ins sonstige Programm passen?

An diesem bunten Abend, bei dem nichts so recht zusammenpasst, singt und spielt Stefan Hiss solo Lieder, die er schon lange nicht mehr oder noch nie gespielt hat. Andreas Vogel liest alte und neue Texte und zeigt Dias aus einem anderen Leben. Und Aliki Schäfer kocht live auf der Bühne Reste aus übrig gebliebenen Lebensmitteln.

Eine runde Sache am Mittwochabend vor Himmelfahrt.

Karten: https://laboratorium-stuttgart.de/kalenderdaten/detail/resteessen-2805/
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+++ Montag 26.05.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Flimmerkiste - Musikfernsehen vor und neben MTV

Popmusik mußte sich im linearen Fernsehen früherer Tage zu Anfang erst ihren Platz erkämpfen. Spätestens ab den 1970er Jahren war Pop, Rock und gelegentlich Jazz aus dem öffentlich-rechtlichen TV nicht mehr wegzudenken – für manche Ausdruck eines kulturindustriellen Verblendungszusammenhangs, für die Mehrheit moderne Unterhaltung, welche sich an ein jüngeres Publikum richtete, für einige wenige ihr persönliches Damaskuserlebnis.
Die Montagegruppe diskutiert Fundstücke und stellt diese in einem Reenactment vor: Röhrenfernsehapparat, Salzstangen, Flips.
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+++ Montag 19.05.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

In Memoriam Michael Hurley

2013 veranstaltete die Montagegruppe mit Second Hand Records ein Konzert im Club Tonstudio. Mit einer Radiosendung vor Publikum möchte die Montagegruppe an den jüngst verstorbenen Musiker erinnern. Zu Gast im improvisierten Sendestudio ist Hurley Fan Rainer Rupp, der dem Musiker damals den Weg zum Spielwaren Kurtz zeigte.

"Hurley ist immer irgendwie anders. Nirgendwo passt er so richtig dazu. Für die Retro-Folk-Puristen und Blues-Fanatiker im Greenwich Village der frühen Sechziger war er zu freigeistig, für die Hippies zu eigenbrötlerisch, nicht naiv genug und mitunter zu finster. Für lebensabgewandte Melancholiker, die Nick Drake und Tim Hardin verehren, ist er zu gelassen, für die Alternative-Szenen der letzten Jahrzehnte zu fröhlich, zu desinteressiert am Posieren." (Detlef Diederichsen)

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4232326

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+++ Montag 12.05.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Das kann nicht wahr sein - deutschsprachiger Pop aus volkseigenen Betrieben und dem kapitalistischen Ausland (Nr. 2)

Radiosendung vor Publikum: Musikproduzent und Plattensammler Dexter trifft sich zum zweiten Mal mit Diskjockey und Fan Andreas Vogel, um sich gegenseitig Perlen der Popmusik vorzuspielen. Gemeinsam teilen sie mit dem Publikum ihre Begeisterung für interessante Eigenkompositionen, seltsame Coverversionen und Missverständnisse aller Art. Musikvergnügen, Zeitreise, Reflexion.

Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4232313

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+++ Montag 05.05.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Der normale Jazz ist noch nicht am Ende - Free vs. Pop, Jazz im TV 1967

1967 trafen zwei Antipoden des westdeutschen Jazz in einem TV-Studio aufeinander: Klaus Doldinger mit seinem Quartett und Peter Brötzmann und seine Band. Sie illustrierten musikalisch die Diskussion einer Herrenrunde von Jazzkritikern und Plattenproduzenten, das sich über die neue Musik des Free Jazz zu verständigen versuchte. Mansplaining im Stil der Zeit, Expertisen werden abgegeben, es wird in Schlips und Kragen geraucht. Auch die Musiker werden befragt, ein deutlich angefressener Doldinger beharrt darauf, daß der normale Jazz noch nicht am Ende sei, Brötzmann will weg von Klischees und möchte eine Aufgabe gegenüber der Gesellschaft erfüllen.

Die Montagegruppe stellt die Musiker und Diskussionsteilnehmer vor und stellt sie in den Kontext ihrer Zeit.
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+++ Montag 28.04.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Musica Popular Brasileira - Fans fragen, Janaina antwortet

Das größte Land Südamerikas ist einer der Motoren der internationalen Popmusik. Samba, Bossa Nova, Baile Soul, Forró – unzählige Popmusikstile kommen aus Brasilien. Die Fans Michael und Andreas spielen der Raketenmitarbeiterin Janaina Schallplatten aus dem siebtgrößten Land der Erde vor und erfahren von ihr mehr zu Musik, Hintergrund und Texten. In der Radioshow vor Publikum beantwortet die Brasilianerin geduldig Fragen und stellt eine Auswahl ihrer eigenen Lieblingslieder vor.

 Radiolink: https://theater-rampe.mixlr.com/events/4166182

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+++ Montag 14.04.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Gespraech mit Lars Henrik Gass zum Thema Film in der narzisstischen Gesellschaft

Im neuen Buch von Lars Henrik Gass "Objektverlust" (Berlin, 2025) geht es um eine Veränderung des zeitgenössische Kinofilms, das mit der Dominanz der Sozialen Medien und Streamingdienste allmählich zum Produkt einer neuartigen sozialen Kybernetik wird, die einem radikal veränderten Verhältnis zwischen Individuum und Gesell­schaft entspricht.
In Filmen etwa von Wes Anderson, Greta Gerwig, Mia ­Hansen-Løve, Giorgos Lanthimos, Ruben Östlund, Quentin Tarantino, Joachim Trier oder Athina Rachel Tsangari setzt sich gegenwärtig eine neue Wahrnehmungsökonomie durch, die sich am Internet als prägender sozialisierender Erfahrung ausgebildet hat. Ihr Blick richtet sich nicht mehr mit ­Neugier oder Erkenntnisinteresse auf eine äußere Wirklichkeit, ­sondern auf einen Fundus überlieferter Bilder, die ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedeutung entleert wurden.
Verwandelt sich das Kino, das der Gesellschaft eine Zeitlang die Möglichkeit ­geboten hatte, durch den Schock technisch vermittelter Erfahrung sich und das Andere zu betrachten, sich in diesen Filmen zum bloßen Spiegel des Selbst, zur Erlebnis­materie einer narzisstischen Gesellschaft? Film als ­Propaganda einer Welt ohne Außen?
 
Lars Henrik Gass war von 1997 bis 2024 Leiter der Inter­nationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Seit 2025 ist er Gründungs­direktor des Hauses für Film und Medien in Stuttgart. Er publizierte zahlreiche Essays, Kritiken und Vorträge zu Film, Fotografie und kulturpolitischen Themen.
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+++ Montag 07.04.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Pop Up Library - was ist das C& CENTER OF UNFINISHED BUSINESS?

Im Foyer des Theaters Rampe steht zur Zeit ein mobiler Leseraum, der eine breite Auswahl an Büchern zu Kolonialismus bietet. Von den deutschen Kolonien über kongolesische Mode bis zu den Kapitalmärkten des 21. Jahrhunderts spannt der Leseraum den Bogen zu den vielen Bereichen, die bis heute vom Kolonialismus beeinflusst sind. Dabei geht es den Macher*innen nicht darum, eine konsistente und vollständige Büchersammlung zum Thema Kolonialismus zu schaffen, denn: Wann sollte sie das jemals sein? Schließlich hat sich der Kolonialismus auf vielen Ebenen noch lange nicht erledigt. 
 
Die Montage im Gespräch mit Yara Richter vom Theater Rampe und Alisha Soraya Principe vom Utopia Kiosk.
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+++ Montag 31.03.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Montage-Kochstudio - aussen knusprig, innen zart- der grosse Frittierabend
Theorie und Praxis mit Josh Flatow und Vivi D Angelo
Durch den Abend fuehrt Anja Wasserbaech, Kulinarikjournalistin der StZN

Anläßlich der Veröffentlichung des Kochbuches „Goldene Zeiten“ beschäftigt sich das Montage-Kochstudio mit der schönsten aller Lebensmittelzubereitungsarten, dem Frittieren. Bei der dem Braten verwandten Garmethode werden Speisen in heißem Fett schwimmend gebacken, dabei bilden sich durch die gegenüber dem Kochen höheren Temperaturen eine trockene Kruste und aromatische Röststoffe.
In der letzten März Montage widmen sich der Rezeptentwickler, Foodstyler und Kochbuchvisionär Josh Flatow und die Foodfotografin Vivi D`Angelo in Theorie und Praxis dieser einzigartigen Kulturtechnik, die weltweit für Begeisterung und Übergewicht sorgt. Gourmeggle Anja Wasserbaech (#schlemmerbaech) fragt nach und stellt Zusammenhänge her.

„Goldbraun ausgebacken, aromatisch, kross – die Lust an frittierten Speisen ist ungezügelte Lebensfreude – dem mahnenden Gewissen wird ein wohltuendes Schnippchen geschlagen. Der Rezeptteil interpretiert klassische Rezepte traditionell oder augenzwinkernd neu, altbekannte Genüsse treffen auf überraschende Neuentdeckungen oder Speisen, die man im heissen Öl einer Fritteuse nicht auf Anhieb vermuten würde: etwa Salzgurken mit Blauschimmelkäse.
Neben dem Schwelgen in goldglänzenden Köstlichkeiten bietet das Buch eine ausführliche Einleitung mit allen Infos zu Techniken, Fettarten, Temperaturen und Sicherheitshinweisen. Der Theorieteil wird durch einen gut verständlichen Beitrag gekrönt, der die Laborperspektive des Frittierens erläutert: Dr. Michael Podvinec verrät, was auf chemischer und physikalischer Ebene passiert, und wieso keine andere Kochtechnik das nachahmen kann, was aus der Fritteuse kommt.“ (Pressetext „Goldene Zeiten“, AT Verlag)
 
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+++ Montag 24.03.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Animation Special zum Internationalen Frauentag
Female Gaze - Animationskuenstlerinnen und ihr Blick auf die Welt

Rotierende Körper, singende Fische, kreisende Gedanken – dieses Filmprogramm widmet sich den einzigartigen Perspektiven europäischer Animationskünstlerinnen und ihrer kreativen Auseinandersetzung mit dem Medium.
Alle gezeigten Filme stammen von Regisseurinnen mit einer Verbindung zu Stuttgart und dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) und viele von ihnen sind bei der nächsten Festivalausgabe im Mai mit ihren neuesten Werken in der International Competition vertreten. Bereits bestätigt sind die Filme „Circuit“ von Delia Hess und „Mermaids and Rhinos“ von Viktoria Traub

Das Publikum erwartet ein visuell und thematisch vielseitiges Programm: von Puppentrick bis Pin-Screen-Animation, von Öl auf Glas bis Aquarell. Die Filme führen die Zuschauer*innen auf poetische, surreale Reisen – in ferne Galaxien, verlassene Einkaufszentren, Callcenter, in Erinnerungen, Gedanken und in die Beziehungen von Frauen, Männern und Mäusen.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit einer Filmemacherin statt. (angefragt: Irina Rubina & Shoko Hara)
In Kooperation mit dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart
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+++ Montag 17.03.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Diskussion:
Keine Buehne faschistischen Parteien
oder
Mit Rechten reden?

Wie soll mit Vertreter*innen demokratiefeindlicher Parteien in Deutschland  umgegangen werden? Müssen sie konsequent von allen Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen ausgeschlossen werden? Weil ihre menschenfeindliche, faschistische Politik eine konkrete Bedrohung für viele marginalisierte gesellschaftlichen Gruppen darstellt, weil ihr keine Gelegenheit gegeben werden darf, ihre rassistische Hetze öffentlich zu verbreiten?

Oder verlangt der demokratische Diskurs das genaue Gegenteil: die öffentliche Entzauberung der Repräsent*innen eines Fünftel des Wahlvolks durch die Kraft überzeugender Argumente?

Vor dem Hintergrund der Absage einer Informationsveranstaltung zur Bundestagswahl („Der Süden will es wissen“) vor wenigen Wochen im Theater RAMPE lädt die Montagegruppe zu einer Diskussion ein, wie in Zukunft mit ähnlichen Situationen umgegangen werden soll – was trennt uns, was verbindet uns im Umgang mit Parteien, die menschenfeindliche Politik machen und faschistische Positionen vertreten?
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+++ Montag 10.03.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Two Times A Charm - Pop Songs, die erst im zweiten Anlauf Hits wurden

Manche Lieder brauchen etwas länger, um bei den Hörer*innen Gefallen zu finden. In der Radioshow vor Publikum stellen Michael Piltz und Andreas Vogel Pop Songs zum Thema vor und erzählen die Geschichten dazu. Aliki Schäfer hakt nach und paßt auf, daß die zwei Musikfans sich nicht verzetteln und den Kontakt zur Außenwelt verlieren.
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+++ Montag 03.03.2025, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Dem Taeter auf der Spur - TV Ratekrimis von Juergen Roland

Ein Abend über die deutsche TV Krimiserie des NDR, die in den Jahren 1967 bis 1973 produziert wurde. Regie führte bei allen Episoden Jürgen Roland. Die Serie basiert auf der französischen Reihe "Les cinq dernières minutes". Bei dieser in Paris und Umgebung spielenden und in den meisten Episoden von französischen Autoren entworfenen Krimiserie sollten die Zuschauer bei der Suche nach dem Täter miteinbezogen werden. Jürgen Roland begrüßte das Publikum und forderte es vor Beginn des Films auf, anhand von Indizien den Fall zu lösen. Zu Gast waren immer auch mehrere prominente Gäste, die ebenfalls zum Mitraten eingeladen waren, u. a. Hans-Dietrich Genschers, Helga Feddersen, Inge Meysel, Liselotte Pulver, Katja Ebstein, Reinhard Mey und Blacky Fuchsberger.

Impulsvortrag und Reenactment: Röhrenfernsehapparat, Salzstangen, Flips
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