‚Umano non unmano‘ ist nicht nur der beste italienische ‚experimentelle‘ Film der 1960er Jahre, sondern auch eines der reichhaltigsten und mitreißendsten Dokumente des ‚Cinema of protest‘ urteilte der Filmkritiker Lino Micciché. Der Regisseur des Films, Mario Schifano, war eine Schlüsselfigur der italienischen Nachkriegskunst, eng mit den Rolling Stones befreundet, die auch im Film mitspielen und ihm auf ihrer Lp „Let it bleed“ das Lied „Monkey Man“ widmeten.
Das Schauwerk Sindelfingen zeigt bis zum 21.06. diesen Jahres die erste Museumsausstellung in Deutschland mit Werken des Pop Art Künstlers, in dessen Œuvre finden sich zahlreiche biografische und zeitgeschichtliche Bezüge: seine große Zeit in den Sixties, der Vietnamkrieg, das Eintauchen in die New Yorker Kunstszene um Andy Warhol, seine Freundschaft mit den Rolling Stones.
Vor dem Film wird Museumsdirektorin Dr. Svenja Frank eine kurze Einführung in das Werk des Künstlers geben und gemeinsam mit der Montagegruppe Fragen beantworten. Der 95minütige Film wird als „relaxed Performance“ gezeigt, d.h. es ist jederzeit möglich vom Filmraum zur Bar und wieder zurück zu wechseln.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Schauwerk Sindelfingen.