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+++ Montag 10.06.2024, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

Siebter Oktober Dreiundzwanzig
Buchvorstellung mit dem Herausgeber Vojin SaÅ¡a VukadinoviÄ und dem Autor Ioannis Dimopulos

Der Überfall der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Menschen ermordet und etwa 5000 weitere schwer verletzt wurden, war das brutalste anti­semitische Pogrom seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf den Straßen der westlichen Welt wurde das Massaker, das der Zivilbevölkerung gegolten hatte, bisweilen unverhohlen bejubelt. Damit markiert dieses Datum auch eine Zäsur für die Debatten um Antizionismus und Identitätspolitik, denn das „progressive“ Milieu, das unentwegt einen antirassistischen Anspruch einfordert, beschweigt nicht nur die Motive hinter dem Massenmord, sondern akzeptiert die unmittelbare Aufforderung zur Zerstörung des jüdischen Staates. An Demonstrationsaufrufen wie „Queers for Palestine“ zeigt sich, dass der antiisraelische Konsens mittlerweile nicht mehr nur die Queer Theory, sondern weite Teile der Universitäten und des Kulturbetriebs dominiert. Der Sammelband Siebter Oktober Dreiundzwanzig führt erste Analysen zum Terrorangriff und den Folgen zusammen. 

Vojin Saša Vukadinović ist Historiker. Er ist Herausgeber mehrerer Sammelbände zur Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus und Rassismus, darunter Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik (2018) und Zugzwänge. Flucht und Verlangen (2020) sowie zweier Anthologien zur Zeitschrift Die Schwarze Botin. Darüber hinaus hat er zahlreiche Aufsätze und Essays zur Geschichte der Emanzipationsbewegungen, insbesondere zum Feminismus, verfasst.

Ioannis Dimopulos, studierte Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bielefeld, Tokio und Tübingen. Gegenwärtig arbeitet er als Doktorand am Department of German Studies der Brown University zu Fragen der Literaturtheorie und der Philosophie der Frankfurter Schule. Sein Aufsatz "Aufhebung. Kritik des Leidens bei Karl Marx, Heinrich Heine und Theodor W. Adorno" erscheint 2024 in der Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft. Darüber hinaus schreibt er für diverse Medien.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gruppe Distanz (https://www.gruppe-distanz.org), unterstützt vom Komma Esslingen

 


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+++ Montag 03.06.2024, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstrasse 47, Stuttgart

My Hometown: Montage und die Gemeinderatswahl 2024

866 Bewerber*innen haben sich für die Kommunalwahlen am neunten Juni in Stuttgart aufstellen lassen. Darunter befinden sich auch einige Menschen, die in der Vergangenheit Veranstaltungen der Montagegruppe besucht oder zum Teil mitgestaltet haben. Drei von ihnen geben an diesem Abend in einer Radiosendung vor Publikum Auskunft über ihre Motivation, Ziele und Anliegen: Was haben sie bisher erreicht, was möchten sie Zukunft erreichen.

Eingeladen sind Sara Dahme (SPD), Marcel Roth, (Grüne) und Putte (Stadtisten). 

"Demokratie heißt, sich in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen" Max Frisch, Architekt & Schriftsteller

"Eine der größten Gefahren in der demokratischen Gesellschaft ist die Überbewertung von Vertrauen." Jörg Sommer, Sozialwissenschaftler und Direktor des Berlin Institut für Partizipation

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