Archiv

+++ Montag 31.05.2021, 21:00 Uhr:
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100 Tage Frank Nopper - eine erste Bilanz des Wirkens des Stuttgarter OBs

Stuttgarts neuer Schultes bzw. Amtsverweser ist bei seinen Mitbürger*innen nicht unumstritten. Aliki Schäfer und Andreas Vogel tauschen sich kontrovers mit ihren Studiogästen Paula Kohlmann (City-Dramaturgin) und Elena Wolf (Feministin / Musikerin / Schreiberin) über seine ersten Monate im Amt aus.

„Erster Arbeitstag als Oberbürgermeister im Stuttgarter Rathaus. Gestern habe ich im Sitzungssaal mit den Bürgermeistern gesprochen, mehrere Interviews gegeben, eine Führung durchs Rathaus erhalten und den Glockenturm erklommen, mein Dienstzimmer eingerichtet und bin mit dem legendären Paternoster einmal rauf und runter gefahren. Dabei habe ich viel Spannendes und Neues erfahren. Ich freue mich auf die große Aufgabe und werde für meine Geburts- und Heimatstadt Stuttgart mein Bestes geben!“ (aus „Die „Nopper Tagebücher“, siehe auch Facebookseite Frank Nopper, 06.02.2021)

 

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+++ Montag 24.05.2021, 21:00 Uhr:
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Gespraechskonzert - Bread & Roses

Die Montagegruppe im Gespräch mit den Musikern Jo Ambroß und Fehler Kuti über Sinn und Unsinn von politischen Liedern und Popsongs. Live spielen Jo Ambros/Gitarre, Dieter Fischer/Bass und Johann Polzer/Schlagzeug unter dem Titel „Bread & Roses“  Revolutionslieder aus Europa, Süd- und Nordamerika und dem Nahen Osten.

Bei ihrer Recherche stießen Bread & Roses auf Lieder aus vielen Teilen der Erde, die sich mit Freiheit, Solidarität, Moral und Selbstbestimmung befassen - Themen, die von den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert und der französischen Revolution über die Aufstände im 20. Jahrhundert. Haben diese Lieder sich längst abgeschliffen oder bis heute nichts von ihrer Wichtigkeit und Aktualität eingebüßt?

„Our lives shall not be sweated / From birth until life closes /  Hearts starve as well as bodies / Bread and roses, bread and roses!“ (aus Bread & Roses, Gedicht von James Oppenheim)


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+++ Montag 17.05.2021, 21:00 Uhr:
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Operation Mindfuck

War eine lose Verabredung von Hippies ein entscheidender Grund für die weitere Verbreitung von Verschwörungstheorien bzw. wurden einige von ihnen erst erfunden? Die unglaubliche Geschichte von Kerry Wendell Thornley, Gregory Hill, Robert Anton Wilson und Robert Shea. Thornley beendete den ersten Roman über Lee Harvey Oswald ein Jahr vor dem Kennedy Attentat.

"OM was originally instigated by Ho Chi Zen, of the Erisian Liberation Front, who is the same person but not the same individual as Lord Omar Khayyam Ravenhurst, author of The Honest Book of Truth. The guiding philosophy is that originally proposed in The Theory of Games and Economic Behavior by von Neumann and Morgenstern: namely, that the only strategy which an opponent cannot predict is a random strategy. The foundation had already been laid by the late Malaclypse the Younger, K.S.C., when he proclaimed, "We Discordians must all stick apart." This radical decentralization of all Discordian enterprises created a built-in random factor even before Operation Mindfuck was proposed. To this day, neither Ho Chi Zen himself nor any other Discordian apostle knows for sure who is or is not involved in any phase of Operation Mindfuck or what activities they are or are not involved in as part of that project. Thus, the outsider is immediately trapped in a double-bind: the only safe assumption is that anything a Discordian does is somehow related to OM, but, since this leads directly to paranoia, this is not a "safe" assumption after all, and the "risky" hypothesis that whatever the Discordians are doing is harmless may be "safer" in the long run, perhaps. Every aspect of OM follows, or accentuates, this double-bind." (Discordian Wiki)

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+++ Donnerstag 13.05.2021, 20:00 Uhr:
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Raketenradio XXL - Show No. 12
Die Jubilaeumssendung, live aus dem Schlachthaus Tuebingen
mit BRTHR, Aliki Schaefer & Andreas Vogel
Special Guest: Don Jorge

Ein Jahr Raketenradio, noch länger alle Clubs bundesweit geschlossen. Wir schauen über den Kesselrand hinaus und besuchen die momentane Meldeadresse unseres Tontechnikers Christoph Schmitz. Im empfehlenswerten Tübinger Club Schlachthaus unterhalten wir uns, BRTHR machen Musik und u.a. sprechen wir mit Betreiber Jürgen Eberhardt, der als Resident Don Jorge auch ein Dj-Set zum Gelingen des Abends beisteuern wird.

Das Raketenradio-Team besteht wie immer aus Joscha Brettschneider (BRTHR), Philipp Eissler (BRTHR), Aliki Schäfer(Produktionsbüro Schaefer & Soehne) und Andreas Vogel. Zum Gelingen der Radioshow tragen außerdem Max Kirks, Philine Pastenaci, Florine Pfleger, Leo Röcker und die Volks*theatergruppe des Theater Rampe bei.

Alle Menschen, die finanziell mit dazu beitragen wollen, daß die Rakete eine Chance bekommt, irgendwann einmal wieder zurückzukommen, können das auf der Crowdfunding Plattform „Steady“ machen: https://steadyhq.com/de/raketenradiostuttgart. Es gibt drei unterschiedlich hohe Monatsbeiträge, je nachdem, wieviel jemand spenden kann und möchte. Auf Steady werden Podcasts, Musiksendungen und Dj-Mixe angeboten. Diese befassen sich mit Popmusik, Zeitgeschehen und allem anderen, was die Macher*innen interessiert.

Das Raketenradio XXL ist eine Koproduktion des Theater Rampe und der Rakete in Kooperation mit dem Pop-Büro Region Stuttgart. 


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+++ Mittwoch 12.05.2021, 19:15 Uhr:
d.a.i. Tuebingen, Zoom: www.dai-tuebingen.de/country, Youtube: www.dai-tuebingen.de/tv

Rassismus in der Country-Musik - White Music for White People?

Vortrag von Andreas Vogel, Stuttgart. Als in den 1920er Jahren amerikanische Plattenfirmen damit begannen, ihre Tonträger mit den Kategorien "Hillbilly" (= "Country") und "Race" (= "Rhythm & Blues") gezielt an angeblich „homogene Gemeinschaften“ zu vermarkten, ging es ihnen nicht um musikalische Unterschiede. Diese Zielgruppen waren zwar auch über soziale Klasse und geografische Lage definiert, wurden aber hauptsächlich durch die Hautfarbe bestimmt.

In seinem Vortrag geht Andreas Vogel auf die Entwicklung der Countrymusik als dezidiert "weiß" konstruiertes Popmusikgenre in der rassistisch geprägten amerikanischen Bevölkerung der 1920er Jahre ein. Dabei zeigt er anschaulich die damals in den USA herrschenden Vorstellungen von Rassismus in der Gesellschaft auf, die das Entstehen der musikalischen Populärkultur maßgeblich beeinflusst haben und deren Auswirkungen noch bis heute zu spüren sind.


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+++ Montag 10.05.2021, 21:00 Uhr:
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We got it on tape - Musik nur auf Kassette

Second Hand Records own Rainer Rupp stellt uns Tonbandkassetten aus seiner Sammlung zur Verfügung. Michael Piltz hat auch noch ein paar. Wir hören Aufnahmen, die nur auf Kassetten veröffentlicht wurden. Mountain Goats, Eastern Colours und und und.

„(...)To the disaffected youth, to the microchip underclass, to the unemployed … music-pop music belongs to you. It does not belong to the cynical manipulators of multinational corporations. Take it back from the NOW. If you cannot afford to buy this, you have my full permission to tape it (as if you need it). Now go out and do it yourselves. This is Pop. Yeah! Yeah! Yeah!“ (Liner notes, Cleaners From Venus – Under Wartime Conditions, 1984)

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+++ Montag 03.05.2021, 21:00 Uhr:
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Popmusiker*innen und ihre Gurus

Ende der 1960er, Anfang bis Mitte der 1970er Jahre begaben sich viele Pop- und Jazz-Musiker*innen auf große spirituelle Sinnsuche – nicht wenige wurden Anhänger*innen eines Gurus bzw. einer exotischen Glaubenslehre. Wir stellen kurzweilig Bands, Interpret*innen, heilige und unheilige Menschen samt Ideen vor. Love Devotion Surrender.
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